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Zeitleiste der Reiseanleitungen des 20. Jahrhunderts

... ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, 
sehnsüchtig schreit die Ferne, 
ich drehe mich im Bett herum und denke: "Reisen" ... 
Man sollte jedem Deutschen fünfhundert Mark dazu geben, 
damit er ins Ausland reisen kann. 
Er würde sich manche Plakatanschauung abgewöhnen, 
wenn er vorurteilslos genug ist, 
die Augen aufzumachen ...
Schön ist nur, was niemals dein. 
Es ist heiter, zu reisen, und schrecklich, zu sein.

Kurt Tucholsky 1890-1935: Schnipsel 

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If you ever dreamed of a trip around the world, this book is for you. – Sagt der Autor, ein auf Weltreisen spezialisierter travel agent, und verfolgt ähnliche Ziele wie die dzg mit dem Selbstreise-Handbuch. Surface und Air Transportation werden auf 250 Seiten ausgebreitet, die amerikanischen Verhältnisse sind vermutlich nirgends gründlicher geschildert. Die restlichen Seiten verteilen sich auf Travel documents (60), Safety and Health (25), Baggage (25), Practicalities (50), Bottom Line (25). Ein Anhang (60) kommentiert Magazine, Bücher und Adressen zu vielen Themen, natürlich im angloamerikanischen Bereich.
Die umfangreiche Stoffsammlung ist gut gegliedert und erschlossen mit Inhaltsverzeichnis und aufwendigem Register. Es finden sich jedoch kaum essentials in Form von Aufzählungen, Checklisten, Tabellen – Informationen müssen mühsam aus mehrseitigen Bleiwüsten herausgeklaubt werden. Länderspezifische Informationen fehlen nahezu völlig. Der separate Adressenteil ist mager, zum Thema Landkarten wird je eine Adresse in den USA und in England genannt. Mit 750g untauglich für den Rucksack. Wer in den USA wohnt oder von dort aus reist, mag manchen Vorteil aus dem Buch ziehen. (Rezension im Trotter von Norbert Lüdtke)